Die aktuellen Beiträge aus dem Bereich Geschichten:


    Schneewittchen Anno 2016

    schneewittchen
    Schneewittchen – so wie es sich wirklich zugetragen hat

    Es waren einmal sieben Zwerge, die lebten hinter den sieben Bergen. Tag für Tag suchten sie im Bergwerk nach Gold. Jeder der Zwerge war rechtschaffen, fleißig und achtete den Anderen. Wenn einer von ihnen müde wurde, so ruhte er sich aus, ohne dass die Anderen erzürnten. Wenn es einem von ihnen an etwas mangelte, so gaben die Anderen bereitwillig und gerne. Abends, wenn das Tagewerk geschafft war, aßen sie einträchtig ihr Brot und gingen zu Bett. Am siebten Tage jedoch ruhten sie.

    Doch eines Tages meinte einer von ihnen, dass sie so recht nicht wüssten, wie viel denn geschafft sei und begann, die Goldklumpen zu zählen, die sie Tag für Tag aus dem Bergwerk schleppten. Und weil er so mit Zählen beschäftigt war, schufteten die Anderen für ihn mit. Bald nahm ihn seine neue Arbeit derart in Anspruch, dass er nur noch zählte und die Hacke für immer beiseite legte.

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    veröffentlicht am 27.10.2016
    geschrieben von Manuel
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    Katz und Maus

    topolino

    Eine Kuh stand auf der Weide. Da kam eine kleine Maus angeflitzt und bat die Kuh, sich bei ihr verstecken zu dürfen. Die Kuh war sehr hilfsbereit. Vorsichtig dirigiert sie die Maus unter ihr Hinterteil, dann plumste ein Fladen nieder, der die Maus bis auf die winzige Schwanzspitze bedeckte. Kurz darauf kam die Katze vorbei und brüllte: „Wo ist die Maus?“

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    veröffentlicht am 21.08.2013
    geschrieben von Peter
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    Ich möchte die Merkel nicht kennen lernen!

    mohnbluete

    Ich möchte die Merkel nicht kennen lernen!
    Oder: Warum Holgi keine Ansichtskarte aus Erfurt bekam

    Neulich, so um den 15. Juni war ich wieder mal mit meinem Fahrrad unterwegs. Die Tour war oberflächlich geplant, jedoch sollte sie Richtung Osten nach Erfurt gehen. Ich hatte ja Holgi eine Ansichtskarte aus Venedig versprochen und in Erfurt gibt´s ein Venedig.

    Weit kam ich nicht, denn schon am Kronsberg musste ich anhalten und meine Kamera auspacken.

    Der Kronsberg mit seinen Anlagen und Wanderwegen ist möglicherweise einigen ehemaligen EXPO-2000 Besuchern in Erinnerung geblieben. Hier wurden verschiedene Projekte im Bezug auf ökologische Landwirtschaft und deren Umweltverträglichkeit vorgestellt. Und hier hole ich mir auch meine jährlichen Rationen an Wildkirschen, Löwenzahnblüten, Holunderblüten, Holunder, Schlehen und Haselnüssen. Daraus werden dann schöne Marmeladen und Gelees gekocht, Blechkuchen belegt oder ein paar hochprozentige Wässerchen für das allgemeine Wohlbefinden angesetzt. Für letzteres eignen sich besonders gut die kleinen Wildkirschen und die Schlehen, die man erntet, wenn ihnen der erste Frost zugesetzt hat.

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    veröffentlicht am 30.06.2013
    geschrieben von Peter
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    Abnehmen leicht gemacht

    abnehmen

    “Ich bin so deprimiert, keine Frau mag sich mit mir verabreden“, sagte der 135 Kilogramm schwere Mann zu seinem Pfarrer. “Alles habe ich versucht, ich nehme einfach nicht ab!”

    “Da weiß ich ein bewährtes Mittel“, tröstete ihn der Pfarrer. “Halten Sie sich morgen früh um acht Uhr in Sportkleidung bereit.”

    Am nächsten Morgen klopfte eine wunderschöne Frau im hautengen Trainingsanzug bei dem Mann an die Tür. “Wenn du mich fängst, kannst du mich haben“, sagte sie und lief los.

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    veröffentlicht am 01.06.2013
    geschrieben von Rosi
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    Der defekte Frosch

    frosch

    Eine Blondine schlendert am Schaufenster einer Zoohandlung vorbei und entdeckt dort ein Schild: “Sex-Frösche für nur 20 Euro”.

    Neugierig geworden tritt sie ein und bleibt vor einer Glasvitrine stehen, an der ein Plakat hängt: “Sex-Frösche nur 20 Euro. Geldzurück-Garantie, mit Gebrauchsanleitung.”

    Die Blondine überzeugt sich links und rechts, dass niemand zuhört und flüstert dann dem Verkäufer zu, dass sie einen kaufen will.

    Der Verkäufer packt einen Frosch vorsichtig ein und sagt: “Befolgen Sie einfach die Anleitung.”

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    veröffentlicht am 25.05.2013
    geschrieben von Manuel
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    Altes Ehepaar

    altes ehepaar

    Ein altes Ehepaar wird von einem Reporter gefragt: Sie sind jetzt 60 Jahre verheiratet. „Wie kommt es, dass sie eine so harmonische Ehe die ganzen Jahre führten?“ Der Ehemann nimmt zart die Hand seiner Frau und sagt sanft: „Es begann alles auf unserer Hochzeitsreise!“

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    veröffentlicht am 25.03.2013
    geschrieben von Rosi
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    Hugo der Maulwurf

    hugo-der-maulwurf

    Hugo der Maulwurf bohrte seine spitze Schnauze in das dunkle Erdreich und schob es dann nach oben über die Erde. „Heute habe ich aber einen langen Tunnel gegraben,“ sagte er zu sich. „Nun habe ich mehr Tunnel in der Erde als alle anderen, die ich kenne.“

    Dann drehte er sich um, schob noch den Boden und die Wände glatt mit seinen breiten Schaufeln und wollte in seine Wohnung zurück, einer großen Höhle, tief in der Erde, mit Gras und Moos gepolstert. „Nanu,“ sagte er zu sich, “ was riecht meine empfindliche Nase? Da ist doch jemand in meinen Tunnel eingedrungen.“

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    veröffentlicht am 25.02.2013
    geschrieben von Rosi
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    Mandarinen im Februar

    mandarinen

    Neulich, so um Weihnachten machte ich eine Entdeckung auf meinem Fensterbrett. Meine Fensterbank ist ein kleines Vorratslager für Nudeln, Reis und Tee, alles in schönen Vorratsgläsern verstaut, ein Espressokocher findet dort seinen Platz und selbstverständlich auch ein kleines Mandarinenbäumchen.

    Im Wohnzimmer habe ich auch ein Mandarinenbäumchen, naja, Bäumchen ist ein klein wenig untertrieben, das Biest misst schon fast ein Meter sechzig in der Höhe und gut einen Meter im Durchmesser.

    Dieser Mandarinenbaum ist heute fast zehn Jahre alt und beinah hätte es ihn nicht gegeben.

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    veröffentlicht am 22.02.2013
    geschrieben von Peter
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    Die Welt in Ordnung bringen

    puzzle

    Die Welt in Ordnung bringen

    Ein kleiner Junge kam zu seinem Vater und wollte mit ihm spielen. Der aber hatte keine Zeit für den Jungen und auch keine Lust zum Spiel. Also überlegte er, womit er den Knaben beschäftigen könnte.

    Er fand in einer Zeitschrift eine komplizierte und detailreiche Abbildung der Erde. Dieses Bild riss er aus und zerschnipselte es dann in viele kleine Teile. Das gab er dem Jungen und dachte, dass der nun mit diesem schwierigen Puzzle wohl eine ganze Zeit beschäftigt sei.

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    veröffentlicht am 01.02.2013
    geschrieben von Peter
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    Die kleine Ente die nicht einschlafen konnte

    Die kleine Ente die nicht einschlafen konnte

    Es war einmal eine kleine Ente, die lebte irgendwo im Niemandsland. Am Tage spielte sie fröhlich und glücklich mit den Tieren des Waldes. Wenn es abends dunkel wurde und die anderen Tiere nach Hause gingen, wollten der kleinen Ente die Augen nicht zufallen. Sie konnte einfach nicht einschlafen.

    ente

    Sie versuchte mal auf der linken Seite, mal auf der rechten Seite, mal auf dem Bauch und schließlich auf dem Rücken zu schlafen. Aber nichts funktionierte. Die kleine Ente konnte obwohl sie müde war, einfach nicht einschlafen. Nun stand sie auf und watschelte in den dunklen Wald hinein. Vielleicht fand sie jemanden, der ihr helfen würde.

    Bums! Da hatte sie nicht aufgepasst und war gegen einen Baum geprallt. „Autsch!“ rief der Baum.“Wer weckt mich mitten in der Nacht?“ „Du Baum“, rief die Ente, „Ich kann nicht einschlafen. Was soll ich nur machen?“ „Oh, da kann ich Dir bestimmt helfen“, sagte der Baum. Er schüttelte sich ein bisschen, und sofort fiel Laub herunter. „Darauf kannst Du bestimmt schlafen“, sagt der Baum und fiel selbst in einen tiefen Schlaf. Die kleine Ente kuschelte sich auf dem Laubhaufen zusammen. Sobald sie sich aber bewegte, raschelte das Laub und die kleine Ente konnte wieder nicht einschlafen.

    Da watschelte sie weiter und weiter und kam zu einem Bau eines Dachses. „Du, Dachs!“ rief die kleine Ente, „Ich kann nicht einschlafen, gib mir bitte einen Rat.“ „Natürlich“, sagte der Dachs und kam aus seiner Höhle heraus. „Probiere es mal hier drinnen. Ich will sowieso fort“, und war auch schon verschwunden. Das Entchen watschelte kopfüber hinein. Aber am Ende angekommen schauten hinten noch die Füße heraus. Und diese wurden bald eiskalt. Also versuchte es die kleine Ente andersherum. Jetzt schaute der Kopf noch aus dem Bau und die kleine Ente konnte wieder nicht einschlafen.

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    veröffentlicht am 25.12.2012
    geschrieben von Manuel
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