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Kaffee-Satz vom 23.12.2012

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„In der ersten Hälfte des Lebens opfern wir unsere Gesundheit, um Geld zu verdienen. In der anderen Hälfte opfern wir Geld, um die Gesundheit wiederzuerlangen.“

Informationen zum Autor

Voltaire
eigentlich François Marie Arouet
* 21. November 1694 in Paris
† 30. Mai 1778 in Paris
war einer der meistgelesenen und einflussreichsten Autoren der französischen und europäischen Aufklärung. Er nahm am 12. Juni 1718 – ohne irgendeinen Vornamen – den Namen Voltaire an

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Wie der Rabe das Licht brachte

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In den ersten Tagen spendeten, wie jetzt, Sonne und Mond das Licht. Dann aber wurden Sonne und Mond weggenommen und die Menschen blieben auf Erden lange Zeit ohne jedes andere Licht, als den Schimmer der Sterne. Ohne jeden Erfolg machten die Zauberer ihre größten Kunststücke, die Finsternis hielt an.

In einem Dorf am unteren Yuson lebte ein Waisenknabe, der immer mit den Dienstleuten auf der Bank beim Hauseingang saß. Die anderen Leute hielten ihn für närrisch und jedermann verachtete und mißhandelte ihn. Nachdem sich die Zauberer furchtbar, aber ohne Erfolg, angestrengt hatten, Sonne und Mond zurückzuschaffen, verspottete sie der Knabe und sagte: „Was für feine Zauberer müßt ihr doch sein, da ihr nicht einmal imstande seid, das Licht wieder herbeizuschaffen, wenn sogar ich das tun kann.“

Darauf wurden die Zauberer sehr ärgerlich, prügelten ihn und warfen ihn aus dem Haus heraus. Dieser arme Waisenknabe war nun wie jeder andere Knabe, aber wenn er ein schwarzes Kleid, das er hatte, anzog, wurde er in einen Raben verwandelt und blieb ein solcher, bis er das Kleid wieder auszog.

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Kaffee-Satz vom 21.12.2012

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„Der Mensch sollte sich niemals genieren, einen Irrtum zuzugeben, zeigt er doch damit, dass er sich entwickelt, dass er gescheiter ist als gestern.“

Informationen zum Autor

Jonathan Swift
* 30. November 1667 in Dublin, Königreich Irland
† 19. Oktober 1745 in Dublin
war ein irischer Schriftsteller und Satiriker der frühen Aufklärung. Er hat auch unter folgenden Pseudonymen geschrieben: Isaac Bickerstaff, A Dissenter, A Person of Quality, A Person of Honour, M.B. Drapier, T.R.D.J.S.D.O.P.I.I. – The Reverend Doctor Jonathan Swift, Dean of Patrick’s in Ireland

Eulen nach Athen tragen

Griechenland FlaggeDie Redensart „Eulen nach Athen tragen“ (γλαῦκας εἰς Ἀθῆνας κομίζειν, γλαῦκ‘ Ἀθῆναζε ἡγείσθαι) steht für eine überflüssige Tätigkeit. Sie geht auf den antiken griechischen Dichter Aristophanes zurück, der den Ausspruch in seiner satirischen Komödie Die Vögel um 400 v. Chr. prägte. Dort wird in Vers 301 eine herbeifliegende Eule mit den folgenden Worten kommentiert: „Wer hat die Eule nach Athen gebracht?“

Eulen gab es damals als Symbol der Göttin Athene, der Schutzgöttin der Stadt, sehr viele. Die Eule symbolisierte die Klugheit, vor allem, da sie auch im Dunkeln sehen kann. Wie die athenischen Abbildungen zeigen, ist es eine bestimmte Eulenart, der Steinkauz (Athene noctua). Wolfgang Hildesheimer hat daraus die ironische Erzählung „Ich trage eine Eule nach Athen“ entwickelt, in der es sich tatsächlich um einen Steinkauz handelt.

Es ist also möglich, die Worte als Hinweis auf die unsinnige Tätigkeit zu deuten, Weisheit in die Stadt zu bringen. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass er sich auf die Münzen bezog, auf denen das Tier prangte. Aristophanes bezeichnete es als überflüssig, Silbermünzen (mit der Eule) ins reiche Athen zu schicken. In Vers 1106 schreibt er dazu etwa: „An Eulen wird es nie mangeln.“

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Kaffee-Satz vom 19.12.2012

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„Heimat ist da, wo man sich nicht erklären muss.“

Informationen zum Autor

Johann Gottfied von Herder
* 25. August 1744 in Mohrungen, Ostpreußen
† 18. Dezember 1803 in Weimar, Sachsen-Weimar-Eisenach
war ein deutscher Dichter, Übersetzer, Theologe sowie Geschichts- und Kultur-Philosoph der Weimarer Klassik. Er war einer der einflussreichsten Schriftsteller und Denker deutscher Sprache im Zeitalter der Aufklärung und zählt mit Christoph Martin Wieland, Johann Wolfgang Goethe und Friedrich Schiller zum klassischen Viergestirn von Weimar

Merkel und die Ferkel

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Angela Merkel ist voll im Wahlkampf und besucht einen großen Bauernhof. Sie unterhält sich mit dem Bauern über verschiedene Themen.

Auch die Schweinemast wird angesprochen. Plötzlich und unverhofft findet sich Frau Merkel im Koben wieder. Die mitgereisten Pressefritzen fotografieren eifrig.

Die Merkel sagt zu den Fotografen: “Meine Herren, ich möchte morgen aber nicht in den Zeitungen lesen: „Merkel und die Ferkel“ oder so ähnlich, haben wir uns da verstanden“?

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Die Hassknechts

Gernot Hassknecht über unser Bildungsland

Kevin Hassknecht über das Betreuungsgeld

Aus EDEKA wird ETEKA

Berlin, 28.10.2012 – Die Handelsgruppe EDEKA gab am gestrigen Abend in einer Pressemitteilung bekannt, dass sie ab 2013 umbenannt wird in ETEKA – Handelsgruppe. Die Verhandlungen seien im November 2012 gestartet worden und voraussichtlich werden sie Ende des ersten Quartals 2013 abgeschlossen. Mit dem Fleisch- und Wurstlieferanten „EGETÜRK“ seien schon umfangreiche Gespräche geführt worden, teilte EDEKA bereits vor einem Monat mit.

Andeutungsweise wurden die Verbraucher durch das Werbe-Video mit Kaya Yanar „Isch kauf EDEKA“ bereits in Kenntnis gesetzt. Ein Millionencoup, der seinesgleichen sucht, für fast 1,8 Mrd. € hat der Komiker und Moderator nun die 1898 in Berlin gegründete Edeka-Gruppe bereichert – sprich EDEKA „gekauft“. Ob Yanar dabei von einigen türkischen Handelshäusern finanzielle Hilfe erhielt kann nur vermutet werden.

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Kann man eine Frühkartoffel auch spät abends essen?

Am Tage meiner Abiturprüfung ging es mir sehr schlecht. Ich wachte mit einem Brummschädel auf und dachte, jeden Moment müsse er zerplatzen. Schuld daran waren wahrscheinlich die vielen Gläser Bier, die ich mir zusammen mit einem Teil der Prüflinge am Abend vorher hinter die Binde gegossen hatte.

Dennoch hatte ich ein gutes Gefühl, dass diese „Schmerzen“ bald nachlassen würden, lagen mir erst die Prüfungsaufgaben vor. In allen Fächern kam ich auch gut bis sehr gut über die Runden; aber im Deutschen hatte ich mich – was die Themen anbelangten – gründlich verschätzt, was mir zusätzliches Kopfzerbrechen bereitete.

Es gab zwei Themen zur Auswahl. Sie lauteten:
„Exkursionen über das Liebesleben der Pflastersteine“ und „Kann man eine Frühkartoffel auch spät abends essen?“

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